Freitag, 9. Oktober 2026: Chaos am Eurotunnel-Terminal
Endlich geht es heute wieder nach England. Wir freuen uns! Und fahren um 9:15 Uhr los. Eigentlich kommen wir gut vorwärts, wenn nur nicht die vielen Baustellen wären. Und Staus. Kurz vor Basel geht’s gar nicht mehr weiter. Als wir auf dem grossen Bildschirm sehen, dass sich das nicht so bald ändert, nehmen wir die Ausfahrt und fahren durch die Stadt.
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In den Vogesen führt uns die Strecke wieder durch den langen Tunnel, und wir haben Pech: Wir konnten den LKW vorher nicht mehr überholen, und jetzt fährt er 20 km/h langsamer als erlaubt. So verlieren wir Zeit. Nach dem Tunnel finden wir dann heraus, was wir vor der Abfahrt schon befürchtet hatten: Die Batterie in unserem Bip&Go-Kästchen, dank dem wir an den Mautstellen nicht anhalten müssen, hat den Geist aufgegeben. So müssen wir halt trotzdem mit der Kreditkarte bezahlen, wie man das vor 20 Jahren gemacht hat – zumindest bis wir ihn in Reims in einem Service-Center austauschen können.
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Vier Ladestopps will unser Auto LucY unterwegs machen. Man merkt es halt schon: Es hat draussen abgekühlt: Das braucht mehr Strom, vor allem für die letzte Strecke mit der grossen Autobahn: LucY weiss schon, dass wir hier gerne ein bisschen schneller fahren, um Zeit aufzuholen.
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Um 18:30 Uhr treffen wir in Calais ein. Und erfahren: Betriebsunterbruch. Alle Fahrten wurden um eine Stunde verschoben. Dann müssen wir uns aber trotzdem schon bald auf den Weg machen. Und haben bei der Zollkontrolle erneut das Gefühl: Die wollen gar nicht effizient sein, sondern geniessen es, die Reisenden zu entschleunigen. Vier französische Grenzposten sind offen für die Ausreise, aber nur zwei englische für die Einreise. Deshalb verpassen wir knapp unseren Zug und müssen auf den nächsten warten: eine Stunde später. Es ist wirklich eine Zumutung.
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Gegen 22 Uhr fahren wir dann endlich auf die englische Autobahn. Eineinhalb Stunden später treffen wir bei der Raststätte ein, bei der wir gerne einen Nachtessen-Halt einlegen, und haben Glück: Wir können noch als letzte Kunden bei Nando’s bestellen und essen bald ein Poulet-Brüstli mit Pommes Frites, Erbsen und feinen Saucen. So schaffen wir auch die letzte Stunde zum Hotel.
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