Samstag, 30. Mai 2026: Strand und Rückflug in die Schweiz

Wir essen bei Costa Zmorgen und fahren dann in den Stadtteil Portobello. Wir finden einen Parkplatz nahe am Strand und fühlen uns hier sofort wohl. Es ist touristisch, aber nicht mehr für die Einheimischen. Wir spazieren die Strandpromenade hinauf und hinunter und entdecken sogar ein Angebot mit Strandrollstühlen, die man auf (Vor-?)Anmeldung ausleihen kann. Wir bestellen bei einem Foodtruck etwas zu trinken und setzen uns damit auf ein Bänkli. Es ist schön, hier einfach ein bisschen die Leute zu beobachten – und vor allem die vielen Hunde, die Bällen nachjagen und vergnügt ins Wasser springen. Die werden heute Abend gut schlafen.

Beim Spaziergang durch die kleine, aber herzige Hauptstrasse entdecken wir eine Bäckerei mit einer unglaublichen Auslage – leider kein Foto. Hier decken wir uns ein fürs Zvieri und den kleinen Hunger rund um unsere Heimreise. Dann fahren wir zurück zum Outdoor Shopping Centre von gestern, in dem es schon recht brummt! Das Mittagessen bei Wagamama war Gabi und Chriges Idee: Sie haben Mitleid mit mir, weil ich gestern keine Ramen Nudelsuppe gefunden habe. So erfüllen sie mir diesen Wunsch und ich bestelle freudig die Gochujang Ramen, nachdem mein Favorit (Shirodashi Ramen) seit letztem Jahr nicht mehr im Sortiment ist. Chrige findet das Chicken Katsu Curry ein bisschen zu scharf, und Gabi geniesst ihr Crispy Duck mit Nudeln.

Apropos Wünsche: Chrige wollte noch gerne in einem Buchladen stöbern, und auch den gibt es hier! Sie kauft sich ein schönes Buch über Burgen in Schottland – um in Ruhe mehr über die Geschichte unserer besuchten Sehenswürdigkeiten zu lesen. Weiter vorne schauen wir in einer grossen Lush-Filiale vorbei, wo Gabi ein schon lange gesuchtes Parfum findet. Wir staunen auch über die Badebomben in Form von Yoshi-Eiern, E.T. und dem DeLorean aus Back to the Future.

Kurz vor 15 Uhr fahren wir zurück zum Hotel, um unser Gepäck abzuholen, und danach zum Flughafen. Die Rückgabe des Mietautos ist eine einfache, unkomplizierte Sache: Wir bringen es ohne einen einzigen Kratzer wieder zurück, nicht mal die Felgen haben etwas abbekommen. 677 Meilen sind wir in unseren Ferien gefahren, 1’090 Kilometer. Und das alles auf der falschen Strassenseite. 😉

Der Flughafen Edinburgh ist wirklich herzig; klein und überschaubar. Im Duty-Free-Bereich haben wir zum allerersten Mal das Gefühl, ein richtig gutes Sortiment anzutreffen. Die hier angebotenen Schottland-Souvenirs sind hochwertig, und endlich finden wir auch das «Tablet»-Fudge, für das Schottland bekannt ist. Da schlagen wir gleich zu!

Dann ist es Zeit zum Einsteigen. Und auch das klappt sehr gut und stressfrei, genauso wie der Flug selbst. Wir landen überpünktlich um 22:15 Uhr in Zürich. Zwei Stunden später treffen wir zu Hause ein – müde, aber glücklich.