Montag, 25. Mai 2026: Atemberaubendes Glencoe
Nach einem feinen Zmorgen bei Costa Coffee fahren wir los in Richtung Fort William, unserem nächsten Übernachtungsort. Auch heute ist das Wetter wieder grossartig, sonnig mit rund 20 Grad. Wir folgen dem Loch Lomond, der wie die meisten grossen Seen lang und schmal ist. Und gut geeignet für ein paar Zwischenstopps, um noch mehr in die Gegend einzutauchen und Fotos zu schiessen.
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Kurz vor 12 Uhr treffen wir beim Restaurant ein, in dem wir Zmittag essen wollen. Gabi nimmt ein riesiges salziges Scone mit Butter, während Chrige und ich uns ein Highland Trio teilen: eine frittierte Wurst, eine Scheibe Black Pudding (Blutwurst) und eine Scheibe Haggis, dazu Pommes Frites. Wir nehmen alles mit in den kleinen Park und finden es hier sehr gemütlich. Unser erster Kontakt mit dem schottischen Nationalgericht ist durchaus positiv.
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Dann fahren wir weiter ins Rannoch Moor, wo die geschwungenen Hügel und karge Vegetation wirklich wunderschön sind. Neben kleineren machen wir auch einen grösseren Stopp: Ich habe ein ganz spezielles Vorhaben geplant für ein aktuell noch geheimes Video, das bald auf meinem YouTube-Kanal erscheinen wird. Nur soviel sei verraten: Ich trage nicht plötzlich ein anderes T-Shirt, nur weil es einen schöneren Kontrast zur Landschaft darstellt.
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Das Rannoch Moor geht in Glencoe über. Und immer wieder lohnt es sich, anzuhalten, auszusteigen und den Ausblick zu geniessen. Schade, uns bleibt fast zu wenig Zeit, alles auf uns wirken zu lassen. Hier zu zelten, wie wir es doch ab und zu sehen, wollen wir aber dann sicher trotzdem nicht.
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Bald schon biegen wir in ein Seitental ab, in dem viel zu viele Touristen auf einer viel zu schmalen Strasse unterwegs sind – ja, wir sind uns bewusst, dass wir ein Teil des Problems sind. Hier hinten wurde «Skyfall» gefilmt, also eine Szene aus dem James-Bond-Film mit dem Herrenhaus, in dem er seine Kindheit verbracht hatte. Auch wenn das Haus nur für den Film gebaut und danach wieder abgerissen wurde, bleibt es ein spezieller Ort. Leider gibt es nirgends Parkplätze, und so können wir nur weiter vorne ein Foto schiessen. Fotos macht auch ein Google Street View Auto, das wir vorbeifahren sehen.
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Nach einem weiteren Aussichtspunkt geht auf der Strasse plötzlich gar nichts mehr. Und wir fragen uns schon, was da los ist. «Baustelle in 1 Kilometer», verrät dann irgendwann ein Schild, als wir sehr langsam immer mal wieder ein paar Autolängen vorwärts kommen. Gut, dass wir noch einen Zimtrollen-Muffin vom Mittagessen übrig haben, den wir uns jetzt teilen. Eigentlich wollten wir im Glencoe Visitor Centre Zvieri essen, doch daraus wird nichts mehr. Als wir kurz vor 17 Uhr endlich dort eintreffen, reicht es gerade noch für einen WC-Stopp, bevor das Centre schliesst.
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Eine Stunde später treffen wir in unserem Hotel ein und ruhen uns ein bisschen aus. Chrige und ich machen uns auf den Weg, um Pizzas zu holen, während Gabi im Hotel bleibt. Während dem Warten erkunden wir die Altstadt von Fort Williams mit ein paar wirklich herzigen Läden. Als wir ins Restaurant zurückkommen, sind die Pizzas schon fast bereit. Und die Wartezeit hat sich wirklich gelohnt: Sie sind sehr gut. Nichts bleibt übrig.
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