Freitag, 13. Februar: Wir essen uns durch London
Wir schlafen schön lange und machen uns auf den Weg zu Gails. Mit unseren Lieblings-Backwaren starten wir gut in den Tag: Gabi isst eine Zimtrolle und ich ein Blueberry & Custard Brioche. Das tut gut. Gut ist auch das Wetter – also zumindest regnet es nicht. Wir spazieren zum Forbidden Planet, wo im Erdgeschoss noch mehr Funko Pop! Figürchen angeboten werden. Auf dem Weg dorthin entdecken wir ein verlassenes Kino, in dem Secret Cinema «Lost»-Nächte macht mit Kino, Tanz, Konzerten und Aufführungen.
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Auf dem Rückweg treffen wir Paddington: Der Bär macht vor dem Lush Werbung für seine neue Kollaboration und verteilt Proben des Marmelade-Duschgels. Was für eine tolle Kombination!
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Nach einem kurzen Zwischenstopp zurück im Hotel treffen wir unsere Freundin aus Taunton, die fürs Wochenende hierher kommt. Wir geniessen zu dritt einen Afternoon Tea im altehrwürdigen Kaufhaus Fortnum & Mason. Der ist einfach wunderbar mit seinen drei Ebenen mit Sandwiches, Scones und Süssem, wobei ich die salzige Variante bestelle. Wir verbringen viele schöne Stunden und lassen uns verwöhnen. Das macht unser Kellner wirklich wundervoll.
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Danach stöbern wir noch ein wenig im Kaufhaus. Dabei geniessen wir die Ruhe in den oberen Stockwerken. Und wir bewundern die neue doppelte Wendeltreppe im runden Lichtschacht. Sie wurde so kunstvoll geschaffen, dass man nicht glauben könnte, dass es sie erst seit kurzem gibt.
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Mit Gabis Lieblings-Schöggeli und Mitbringseln im Gepäck geht’s schliesslich zum Piccadilly Circus. Hier kennt unsere Freundin ein tolles französisches Restaurant, das uns bisher noch nie aufgefallen ist. Aber kein Wunder: Im Erdgeschoss befindet sich nur der Eingang dazu, der durch ein eher kleines Café führt. Das Restaurant selbst ist im Untergeschoss gelegen und sehr eindrücklich. Denn die Brasserie Zédel ist über 100 Jahre alt und wirkt mit ihrer Art-Deco-Einrichtung wie ein Relikt aus längst vergangener Zeit.
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Gabi und ich teilen uns zur Vorspeise eine französische Zwiebelsuppe, die unglaublich authentisch und herzhaft ist. Danach bringt der Kellner Gabi eine Hackfleisch-Frikadelle mit Pommes Frites und mir Boeuf Bourgignon mit Kartoffelstock, das mir sehr schmeckt. Abgesehen vom feinen Essen ist es aber ein ziemlicher Kontrast zum Mittagessen. Der Kellner ist nur so freundlich wie nötig – ganz französisch halt – und im grossen Saal ist es so laut, dass mir meine Uhr eine Lautstärken-Warnung auslöst. Und das noch bevor die Live-Band zu spielen beginnt.
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Wir unterhalten uns noch lange in unserem Hotel, bevor es langsam Zeit wird fürs Bett.




































